VORANKÜNDIGUNGEN

Lorenz Raab Expanded mit FMK im Kubinsaal

28.12.2012

Die Feuerwehrmusikkapelle Rainbach besteht derzeit aus ca. 70 Musikern. Aus ihren Reihen stammen auch einige Musiker, die sich in Österreich und darüber hinaus schon einen Namen machen konnten – so auch Lorenz Raab. Sein Vater - Manfred Raab - war über 20 Jahre musikalischer Leiter dieses Vereins. Den Erfolgen der FMK Rainbach liegen eine permanent gute musikalische Führung und innovatives vorausschauendes Handeln auf breiter Ebene zu Grunde. So konnte die Feuerwehrmusikkapelle Rainbach Anfang dieses Jahres bereits zum zweiten Mal den OÖ Blasmusikpreis in Empfang nehmen. Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte wird die Teilnahme am Bundesbewerb „Musik in Bewegung“ 2013 in Südtirol. Hier vertritt die FMK Rainbach das Land Oberösterreich. Musikalisch wird ein sehr großes Spektrum angeboten: von ursprünglicher, traditioneller Blasmusik bis in die Sphären des Jazz der Jetztzeit.
Zu Lorenz Raab expanded ein Zitat nach Ulrich Steinmetzger: „Immer wieder überrascht Lorenz Raab als einfallsreicher Konzeptebastler mit offenem Blick nach vorn. In seinen unorthodox besetzten Projekten „:xy band“ und „BLEU“ beweist er das in verblüffender Kontinuität. Mit komplett neuen Spielpartnern quer durch Europa ist nun „expanded“ besetzt. Alle sind exponierte Vertreter der improvisierten Musik ihrer Länder und außerordentliche Instrumentalisten, sie haben klingende Namen weit über die Grenzen hinaus. Der Franzose Michel Godard (Tuba, Serpent, Bass) hat der imaginären Folklore seines Landes einen eigenen Stempel aufgeprägt. Er pumpt einen unwiderstehlichen Puls in diese Aufnahmen, befreit die Tuba wie nebenher vom Vorwurf der Trägheit und gibt der Musik einen ebenso tiefen wie elastischen Grund. Der in Afrika geborene Schweizer Lucas Niggli ist ein Tausendsassa an den Drums. Er treibt die Band mit dem leichthändig vertrackten Fluss seines unbedingten Grooves. Detailreich, federnd und fintenreich ist er im Dienste der Sache viel mehr als ein gängiger Takthalter. Niggli und Godard: Was für ein Fundament, von dem die Bläser abheben können! Sie tun es mit Verve, kluger Ironie und unbedingter Kurzweil. Der Norweger Eirik Hegdal aus Trondheim, einem der Gravitationszentren des immer neuen Nordjazz, erweist sich als Idealbesetzung im Strom der temposcharfen Ereignisse. Mächtig, rau und in weiser Sensibilität verschränken sich seine unverbrauchten Saxofonlinien mit der fantasievoll strahlenden Frische von Lorenz Raabs Trompete.“


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